Die letzte Jahreshauptversammlung fand am 14. November 2005 im Lesecafé der Stadtbücherei statt. Wir bitten die Mitgliederversammlung um Entschuldigung, dass wir im Jahre 2006 keine Jahreshauptversammlung durchgeführt haben. Irgendwie haben wir keinen passenden Termin gefunden, deshalb soll sie hiermit nachgeholt werden. Allerdings fanden im vergangenen Jahr 6 Mitgliederversammlungen statt u.z. im März, 2 im Mai wegen der Vorbereitung des Eine-Welt-Gottesdienstes und je eine weitere im Juni, August und Oktober 2006.
Es gelang uns auch im Jahr 2006 mehrere Veranstaltungen durchzuführen.
Am 29. April fand ein Flohmarkt statt mit mäßigem Erfolg.
Bei dem Filmabend am 18. Mai 2006 waren wir weitgehend unter uns. Wir sahen den witzigen Film zur Aids-Prävention "The Ball", Wegen technischer Schwierigkeiten konnten wir die anderen Filme zum Thema Aids nicht anschauen und sahen uns statt dessen den Film über die Schule der Freundschaft in Staßfurt an, in dem Mosambikaner, die seinerzeit diese Schule besuchten über ihre Erfahrungen dort und später berichteten.
Großen Erfolg konnten wir mit zwei weiteren Veranstaltungen einfahren. Am 24. September 2005 führten wir einen Eine-Welt Sonntag unter dem Motto "Ohrenschmaus und Festmahl" durch. Das war ein Gottesdienst mit viel Musik: der Posaunenchor Dahle wirkte mit, die Paul-Gerhardt-Kantorei steuerte mehrere afrikanische Lieder bei und Christiane Heetmann sorgte mit ihren Trommeln für afrikanische Stimmung. In einer Mitmachaktion wurde von den Gottesdienstteilnehmern ein Netz geknüpft, das den Weltball halten sollte. Wenn es nicht 100prozentig klappte, so tat das doch der Freude keinen Abbruch. Antje Röse und Bernhard Lass hatten den Gottesdienst gestaltet. Zum anschließenden Brunch im Lutherhaus mussten in aller Eile noch Tische und Stühle hinzu geholt werden. Detlev Kalus aus Bonn, der mehrere Jahre für den DED in Mosambik war, informierte über die Lage in Afrika und Mosambik.
Die zweite erfolgreiche und begeisternde Veranstaltung war das Benefizkonzert mit der Gruppe Among Friends am 28. Oktober 2006. Wer nicth dabei war, hat auf jeden Fall etwas verpasst.
Der Anfang dieses Jahres war ausgefüllt mit der Planung einer Neuauflage des Eine-Welt-Gottesdienstes, der am gestrigen Sonntag stattfand.
Ziel war diesmal, die Besucher zu mobilisieren, sich an der Forderung zur Streichung der illegitimen Schulden zu beteiligen. Dazu wurden zwei XXL Ballons unterschrieben, die bei der Großaktion zum G8 Gipfel in Heiligendamm deutlich machen sollen, dass man die Völker nicht für irrwitzige Schulden zahlen lassen kann, die von verantwortungslosen Machthabern und Geldgebern verursacht wurden.Christiane und Adreas werden die Ballons mitnehmen.
In einer der letzten Mitgliederversammlungen haben wir uns mit der prekären Situation unseres Dachverbandes, des KKM, beschäftigt. Durch Umstrukturierungen auf Landesebene und wechselnde Prioritäten sind dem KKM wichtige Unterstützer weg gebrochen. Es gibt kaum noch länderspezifische Netzwerke, der KKM ist eines der wenigen. Die Finanzierung für dieses Jahr ist noch gesichert, nachdem die Verwaltungskraft bereits entlassen werden musste. Die Finanzierung des Jahres 2008 ist noch sehr unsicher. Um die Einnahmesituation ein wenig zu verbessern wurden die Mitgliedsbeiträge erhöht. In Zukunft wird der Rundbriefbezug im Mitgliedsbeitrag enthalten sein.
An dem politischen Seminar im November 2006 zum Thema "Stimmen gegen Armut" Zivilgesellschaft und Armutsbekämpfung in Mosambik und Deutschland, nahm Ulla teil. Außerdem hat sie auch über die letzten beiden Jahre an der Arbeitsgruppe des KKM zu Organisationsentwicklung und Leitbild mitgewirkt und pflegt natürlich weiterhin die von ihr neu gestaltete KKM-Website.
Am Sonntag, dem 19. August 2007 waren wir mit einem Stand auf dem Kreiskirchentag in Schwerte.
Der Stand befand sich im Bereich "Kinder und Jugend" ganz hinten auf dem Wuckenhof
Wir hatten Afrika-Puzzles und Ntschuva-Spiele mitgebracht. Ein paar Kinder fanden uns auch und hatten viel Spaß beim puzzlen und lernten und spielten mit Feuereifer das Ntschuva-Spiel aus Mosambik. Es ist übrigens ein in Afrika sehr verbreitetes Spiel, doch hat es in jedem Land einen anderen Namen. Die Spielanleitung kann man auf der Schulpartnerschafts-Website www.der-schlaue-hase.de finden.
Außerdem gab es Bilder aus Ancuabe zu sehen und einige Besucher informierten sich über unser Projekt.
Nachdem bei dem Eine-Welt-Gottesdienst schon erfolgreich auf die Notwendigkeit eine gerechtere Wirtschaftsordnung zu schaffen hingewiesen werden konnte (siehe Bericht) haben Heinz Mührmann und Ulla Rinke am Donnerstag, dem 24. Mai 07 noch einmal Unterschriften für dieses Anliegen auf dem XXL Ballon von erlassjahr.de gesammelt. Nun können Christiane und Andreas drei Ballons mit vielen Unterschriften aus Altena mit zu der Demo nach Rostock nehmen.
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| Fotos mit freundlicher Genehmigung von Rudi Rust, WR | |
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Das Thema dieses Abends war die Aidsproblematik in Mosambik . In den Millenniumsentwicklungszielen -MDG- ist definiert, dass bis 2015 auch die Ausbreitung von KIV/AIDS zum Stillstand zu bringen, bzw. allmählich umzukehren ist. Die Infektionsrate liegt in Mosambik bei durchschnittlich 16,2 Prozent aller Menschen zwischen 15 und 49 Jahren. Es gibt große regionale Unterschiede: in einigen Landesteilen ist sie auf 35 Prozent angestiegen.
Sie stellt damit eine der größten Bedrohungen der Entwicklung Mosambiks dar. Die mittlere Generation stirbt, zurück bleiben die Großelterngeneration und die Kinder. Die Zahl der HIV/Aids-Waisenkinder wird derzeit auf 225.000 geschätzt. Diese Kinder können häufig gar nicht zur Schule gehen, weil sie selbst versuchen müssen für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Ebenso geht es Kindern erkrankter Eltern, die ihre geschwächten oder arbeitsunfähigen Eltern versorgen müssen. Viele Kinder werden schon mit dem Virus geboren.
Analphabetismus, Unwissenheit, traditionell bedingte Verhaltensweisen und natürlich die Armut behindern den Kampf gegen diese schreckliche Krankheit. Auch wenn Mosambik immer als leuchtendes Beispiel einer positiven Entwicklung in Afrika dargestellt wird, so ist doch nicht zu vergessen, dass noch immer über die Hälfte der Bevölkerung in absoluter Armut lebt, d. h. mit weniger als 50 Cent am Tage auskommen muss.
In anderen Ländern hat sich gezeigt, dass die Bereitschaft stark steigt, AIDS-Tests zu machen und sich zu der Krankheit zu bekennen, wenn eine Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten möglich ist. Bisher erhalten in Mosambik allerdings nur 12.600 von schätzungsweise 200.000 Menschen, denen diese Mittel helfen könnten, eine solche Behandlung. Die Armut in Mosambik ist so groß, dass es nicht einmal sichergestellt werden kann, dass die infizierten Menschen eine angemessene Ernährung erhalten, und die antiretrovirale Therapie hat nur die erhoffte Wirkung, wenn Patienten angemessen ernährt sind.
Das Partnerschaftsprojekt stellte mehrere Kurzfilme vor, die diesen Zahlen ein Gesicht gaben und zeigten, wie die Menschen mit der Diagnose HIV-positiv in diesem Lande leben.
Mehrere Sequenzen befassten sich damit wie Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, versuchen ihr Überleben zu sichern,
Leider gab es ein technisches Problem, so dass kurzfristig umdisponiert werden mußte. Statt weiterer Filme zur Aidsproblematik zeigte das Partnerschaftsprojekt den Streifen über die junge Mosambikaner , die in der DDR-Zeit die Schule der Freundschaft in Staßfurt besucht hatten. Ja zwei ehemalige Schülerinnen und Schüler, die heute teils in Mosambik, teils in Deutschland leben wurden interviewt und ihre Lebensumstände gezeigt.
Den Auftakt des Abends bildete "The Ball" ein witziger Kurzfilm über die Mangelwaren Präservativ und Fußball.
Wir alle sind Gäste auf Erden
Etwas vom Klang der Einen-Welt und vom Geschmack der Einen-Welt gab es am Sonntag, 24. Sept. 2006, in der Lutherkirche und anschließend im Lutherhaus zu hören und zu schmecken geben.
Der Eine-Welt-Sonntag, mit dem Schwerpunkt Afrika, wurde vom Partnerschaftsprojekt Ancuabe in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Altena, und dem Ausschuss für Ökumene, Mission und Weltverantwortung im Kirchenkreis Iserlohn. am 24. September 2006 veranstaltet.
Musikalisch bunt war der etwas andere Gottesdienst und die anschließende Veranstaltung mit einem internationalem Brunch im Lutherhaus .Es wirkten mit: Der Kantor der ev. Kirchengemeinde, Johannes Köstlin, die Paul-Gerhardt-Kantorei mit einer Auswahl von Gospels und der Posaunenchor aus Dahle . Christiane Heetmann begeisterte mit ihren Trommeln. Pfr. Claßen begrüßte die Gottesdienstbesucher.
Pfrn. Antje Röse und Pfr. Bernhard Laß hielten eine Dialogpredigt und leiteten den Gottesdienst .
Die Gottesdienstbesucher knüpften ein riesiges Netz, dass die Welt in Form eines Balles von 1 m Durchmesser halten sollte. Es klappte nicht ganz aber es war ein guter Anfang. Vor allem überzeugte die Lebenndigkeit und von Kommunikation geprägte Art des Gottesdienstes, der übrigens ü+berwältigend gut besucht war.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren dann alle zum musikalischen Info-Brunch ins Lutherhaus eingeladen. Gegen einen Unkostenbeitrag wurden ein Büffet und Getränke angeboten, deren Erlös für den weiteren Ausbau der Partnerschule in Ancuabe bestimmt ist. Während des Festmahls gab es weitere musikalische Beiträge und auch Informationen zur Situation in Afrikas und nMosambik.Als Referent war Detlef Kalus aus Bonnn eingeladen, der lange Zeit in Mosambik verb racht hat und aus erster Hand berichten konnte.
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